Zusammenfassung
Der Entwurf eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Österreich und Albanien soll die doppelte Besteuerung von Einkommen und Vermögen verhindern, klare Regeln für Steuern auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren setzen und ein Verfahren zur Streitbeilegung etablieren.Bundesministerium für Finanzen6/28/2005XXII
Steuerwesen
internationales Abkommen
Schwerpunkte
- Ziel des Abkommens ist die Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen zwischen Österreich und Albanien.
- Das Abkommen gilt für natürliche und juristische Personen, die in einem der beiden Staaten ansässig sind, und umfasst alle Einkommens‑ und Vermögenssteuern.
- Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren werden im Quellenstaat mit maximal 5 % bzw. 15 % besteuert; Österreich verwendet die Befreiungsmethode, Albanien die Anrechnungsmethode.
- Streitigkeiten werden über ein Verständigungsverfahren geregelt, wobei Einwendungen innerhalb von drei Jahren nach der Maßnahme zu erheben sind.
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.