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Einführung von Chip‑Pässen und neue Passgebühren
Ministerialentwurf vom 08.09.2005

Zusammenfassung

Der Entwurf führt einen Chip in Reisepässe und Personalausweise ein, regelt Gebühren neu und stärkt Datenschutz‑ sowie Sicherheitsvorgaben.
Bundesministerium für Inneres9/9/2005XXII
Ausweis

Schwerpunkte

  • Ein kontaktloser Chip wird in allen Reisepässen und Personalausweisen eingeführt, um die Fälschungssicherheit zu erhöhen.
  • Auf dem Chip dürfen Name, Geschlecht, Staatsbürgerschaft, Geburtsdatum, Lichtbild, Unterschrift und weitere Ausweisdaten gespeichert werden; in der maschinenlesbaren Zone nur Name, Geschlecht, Staatsbürgerschaft und Geburtsdatum.
  • Ein Express‑Pass kann beantragt werden, um eine besonders schnelle Ausstellung zu erhalten; die Datenverarbeitung erfolgt dabei über die Österreichische Staatsdruckerei.
  • Für Kinder bis zum 12. Lebensjahr können Pässe ohne Chip ausgestellt werden; die Miteintragung bleibt unter bestimmten Bedingungen möglich.
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Stark dagegen Stark dafür
Regierungsvorlage
Novelle des Passgesetzes: Einführung biometrischer Reisedokumente
einfache Mehrheit XXII 01.03.2006
Gesetz
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Prokop Liese

Ohne Klub

Bundesministerin für Inneres
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