Gleiche Vergütung für Zivildienst und Grundwehrdienst

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert die Angleichung der Pauschalvergütung von Zivildienstleistenden an die von Grundwehrdienstleistenden, weil die aktuelle Lücke von rund 1 500 Schilling pro Monat zu Überschuldungen führt.
einfache Mehrheit XX 20.05.1999
Entschließung
Zivildienst

Schwerpunkte

  • Zivildiener erhalten seit 1997 monatlich rund 1 500 Schilling (ca. 109 Euro) weniger als Grundwehrdiener.
  • Durch die niedrigere Vergütung entstehen Überschuldungen bei ehemaligen Zivildienstleistenden, weil sie ihre Lebenshaltungskosten aus Krediten bestreiten müssen.
  • Der Antrag fordert, dass der Innenminister die gesetzlichen Anpassungen im § 25 a) ZDG vorbereitet, um die Vergütung für Zivildienst gleichzusetzen.
  • Die Angleichung würde zusätzliche Kosten von etwa 13,7 Mio. öS (ca. 1 Mio. Euro) pro Jahr verursachen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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