Frühvermarktungsprämie für Kälber – Forderung nach höherem Gewichtslimit
abgestimmt am
14.05.1997
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt vom Bundesminister für Land‑ und Forstwirtschaft, mit der EU‑Kommission über eine Anhebung des Gewichtslimits für die Frühvermarktungsprämie bei Kälbern zu verhandeln, damit Österreich das gleiche Förderniveau wie Dänemark und Luxemburg erreicht.
einfache MehrheitXX14.05.1997
Entschließung
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Das aktuelle Gewichtslimit von 85 % des durchschnittlichen Schlachtgewichts entspricht in Österreich etwa 82 kg und ist damit das niedrigste in der EU.
Dänemark und Luxemburg haben bereits höhere Grenzen (110 kg bzw. 120 kg) erreicht, sodass ihre Kälber die Frühvermarktungsprämie erhalten können.
Durch das niedrige Gewichtslimit sind österreichische Kälberzuchtbetriebe benachteiligt und verlieren im Wettbewerb mit anderen EU‑Staaten.
Der Antrag fordert den Bundesminister auf, in Verhandlungen mit der EU‑Kommission eine ähnliche Gewichtsanhebung für Österreich zu erreichen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.