Zusammenfassung
Der Nationalrat beantragt, den Rechnungshof zu beauftragen, die 1996 erfolgte Veräußerung der Austria Metallwerke AG (AMAG) – die für einen symbolischen Schilling an die Constantia‑Gruppe, den ehemaligen Direktor und die Belegschaft ging – zu prüfen, weil das Unternehmen kurz darauf hohe Gewinne erzielte und ein möglicher Fehlverkauf vermutet wird.einfache Mehrheit XX 05.11.1998
Andere
Haushaltskontrolle
Geschäftsordnung des Parlaments
Schwerpunkte
- Der Antrag fordert, dass der Rechnungshof den Verkauf der AMAG im Oktober 1996 prüft.
- Die AMAG wurde für einen symbolischen Schilling an drei Parteien verkauft – Constantia‑Gruppe, den ehemaligen Generaldirektor und die Belegschaft.
- Ein Jahr später erwirtschaftete das Unternehmen bereits einen Jahresgewinn von rund 100 Millionen Schilling, was Zweifel an der Angemessenheit des Verkaufspreises aufkommen lässt.
- Die Constantia‑Gruppe hat ihren Anteil aus Unzufriedenheit mit dem niedrigen Verkaufspreis als zinsloses Darlehen zurückgezahlt; gleichzeitig läuft ein Rechtsstreit zwischen den beiden Hauptaktionären.
Dokumente (PDFs)
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