Der FHR‑Bericht 1995 fordert ein neues Finanzierungsmodell für den Fachhochschulsektor, um den steigenden Bedarf an praxisorientierten Studienplätzen bis zum Jahr 2000 zu decken. Er legt Kostenstrukturen, Toleranzquoten und regionale Verteilungsziele fest und schlägt die Einführung einer berufsbegleitenden Matura ab 1996/97 vor.
einfache MehrheitXX28.06.1996
Bericht
Hochschulausbildung
Schwerpunkte
Der Bericht fordert ein neues Finanzierungsmodell, das auf klar definierten Kostenarten (einmalige Investitionen, laufende Fix‑ und proportionale Kosten) basiert.
Die maximale Zahl förderbarer Studienplätze pro Antrag wird durch die Toleranzquote von 10 % begrenzt.
Für die Vergabe der Bezeichnung „Fachhochschule“ muss ein Standort innerhalb von fünf Jahren mindestens 1 000 Studienplätze anbieten.
Prognosen zeigen, dass bis zum Studienjahr 1999/2000 etwa 14 700 Fachhochschulstudienplätze benötigt werden (ca. 4 962 aus bestehenden Kursen, 6 286 aus Anträgen, rund 3 500 aus zukünftigen Anträgen).
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.