Kritik und Empfehlungen zur Rüstungsbeschaffung im Bundesheer
abgestimmt am
22.01.1997
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert die Beschaffung von Rüstungsgütern im Bundesheer wegen fehlender frühzeitiger taktischer Vorgaben, mangelhafter Kosten‑Nutzen‑Bewertungen und unzureichender Dokumentation. Er fordert mehr Transparenz, betriebswirtschaftliche Analysen und bessere Vertragskonditionen.
einfache MehrheitXX22.01.1997
Bericht
Verteidigung
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Taktische Anforderungen sollten bereits bei der Beschaffungseinleitung klar definiert werden.
Kosten‑Nutzen‑Analysen und Lebenszykluskosten müssen für jedes Beschaffungsprojekt durchgeführt werden.
Vertragskonditionen sollten Vorab‑Zahlungen nur mit angemessenem Zinsausgleich zulassen.
Änderungen im Mengengerüst und Preisanpassungen müssen transparent dokumentiert und in die Bewertung einbezogen werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.