Bericht zum Südtirol‑Problem – Geschichte, Finanzen und aktuelle Entwicklungen
abgestimmt am
19.05.1999
Zusammenfassung
Der Bericht des Außenministers gibt einen historischen Überblick über die Südtirolfrage, von den Verhandlungen nach dem Pariser Vertrag bis zu den aktuellen Diskussionen um Zweisprachigkeit und Finanzquoten.
einfache MehrheitXX19.05.1999
Bericht
Trentino-Südtirol
Schwerpunkte
Das Pariser Abkommen von 1946 legte den Grundstein für die spätere Autonomie Südtirols, wurde jedoch wegen fehlender Durchführungsbestimmungen nur teilweise umgesetzt.
Durch das Autonomiestatut von 1948 erhielt Südtirol erweiterte Kompetenzen, doch die mangelnde Umsetzung führte zu Spannungen zwischen den beiden Provinzen und Italien.
1960 brachte Österreich das Südtirolproblem vor die UN‑Generalversammlung, was internationale Aufmerksamkeit erzeugte und Verhandlungen zwischen Österreich und Italien auslöste.
Die Finanzregelungen von 1989/1992 sahen vor, dass 85 % der Steuererträge im Land verbleiben; Kürzungen 1995 wurden nach intensiven Verhandlungen fast vollständig rückgängig gemacht.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.