Verbißschäden und Schutzmaßnahmen im österreichischen Wald 1992‑1995
abgestimmt am
14.05.1997
Zusammenfassung
Der Waldbericht 1995 zeigt, dass extreme und selektive Verbißschäden in österreichischen Wirtschaftswäldern häufig vorkommen und Schutzmaßnahmen wie Einzelschutz und Zäunung die Schäden reduzieren, jedoch regional unterschiedlich umgesetzt werden.
einfache MehrheitXX14.05.1997
Bericht
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Der Befall durch den Buchdrucker ist in Wirtschaftswäldern deutlich stärker als in Schutzwäldern, wobei extreme Verbißschäden bis zu 30 % der Fläche erreichen.
Selektiver Verbiß liegt häufig zwischen 40 % und 70 % der Waldfläche, was auf eine weit verbreitete, aber weniger intensive Befallsintensität hindeutet.
Einzelschutz und Zäunung reduzieren die Verbißschäden signifikant, jedoch wird deren Anwendung regional stark unterschiedlich umgesetzt.
Der Anteil von Wild an der Gesamtverbißfläche liegt in den meisten Regionen bei über 70 %, während Weidevieh meist zwischen 20 % und 30 % ausmacht.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.