Finanzlage und Insolvenzraten im österreichischen Tourismus‑ und Gastgewerbe (1990‑1997)
abgestimmt am
21.01.1998
Zusammenfassung
Der Bericht untersucht die Finanzlage des österreichischen Beherbergungs‑ und Gastgewerbes (1990‑1997). Er zeigt steigende Verschuldung, insbesondere bei gehobenen Betrieben, konstante Cash‑flow‑Quoten und wachsende Insolvenzzahlen. Zusätzlich werden ein Krisen‑Management‑Handbuch und staatliche Förderkredite (ERP/TOP) vorgestellt.
einfache MehrheitXX21.01.1998
Bericht
Tourismus
Schwerpunkte
Ein Verschuldungsgrad von bis zum Doppelten des Jahresumsatzes bei Beherbergungsbetrieben gilt noch als akzeptabel, bei Verpflegungsbetrieben etwa das Eine‑fache.
Der dynamische Verschuldungsgrad, also die fiktive Rückzahlungsdauer aus dem Cash‑flow, steigt besonders bei 4‑ und 5‑Sterne‑Betrieben stark an.
Zinsaufwendungen machen rund 11 % der Gesamtkosten aus und belasten die Betriebe stark, obwohl das allgemeine Zinsniveau niedrig ist.
Insolvenzen im Tourismus‑ und Gaststättengewerbe folgen dem allgemeinen Wirtschaftstrend, wobei Kleininsolvenzen dominieren und viele Konkursanträge mangels Masse abgewiesen werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.