Statistik und Reform des österreichischen Strafvollzugs (2000‑2002)

Zusammenfassung

Der Bericht liefert umfangreiche Statistiken zur Untersuchungshaft und zum Strafvollzug in Österreich um das Jahr 2000/2001 und bewertet regionale Unterschiede, Reformmaßnahmen sowie finanzielle Aspekte.
einfache Mehrheit XXI 10.07.2002
Bericht
öffentliche Sicherheit

Schwerpunkte

  • Im Jahr 2001 wurden 8 531 Personen in den Justizanstalten festgehalten, davon 5 454 Strafgefangene und 1 936 Untersuchungshäftlinge.
  • Im Jahr 2001 wurden 50 Entschädigungsanträge nach dem StEG gestellt, von denen 36 ganz oder teilweise anerkannt wurden.
  • Die durchschnittliche Dauer der Untersuchungshaft stieg 2001 auf 68 Tage, also um 3,7 Tage gegenüber dem Vorjahr.
  • Regionale Unterschiede zeigen, dass die Haftrate 1996 in Wien (14 %) am höchsten und in Innsbruck (5 %) am niedrigsten war.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
somes

Parteiübergreifend machen wir Demokratie transparent, verständlich und zugänglich.

Das Entwicklungsteam wird seit 03.11.2025 von Netidee gefördert.

Entwicklung

Socials

© 2026 somes - Verein für Demokratie und politische Transparenz.