Gesundheitsbericht 2000 – Überblick zu Psychotherapie, Prävention und Versorgung

Zusammenfassung

Der Bericht analysiert den Stand der Gesundheitsversorgung in Österreich Ende der 1990er Jahre, insbesondere die lückenhafte Umsetzung von Psychotherapie, regionale Personalunterschiede und diverse Präventionsmaßnahmen gegen Karies, Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie Impfungen und Organspende.
einfache Mehrheit XXI 19.04.2001
Bericht
Gesundheit

Schwerpunkte

  • Psychotherapie ist seit 1992 als Pflichtleistung im ASVG verankert, wird jedoch nur lückenhaft umgesetzt; es fehlt ein Gesamtvertrag zwischen Berufsverband und Sozialversicherungsträgern.
  • Der Personalbestand von klinischen Psycholog*innen und Gesundheitspsycholog*innen ist stark regional unterschiedlich, wobei Wien am besten versorgt ist.
  • Kariesprävention wird durch regelmäßige Zahnstatus‑Erhebungen und ein Koordinationszentrum beim ÖBIG unterstützt; 1996‑1998 wurden WHO‑Ziele fast erreicht.
  • Alkoholkonsum ist bei etwa 40 % der Erwachsenen über dem von der WHO als unbedenklich eingestuften Niveau, wobei rund 18 % als Alkoholmissbraucher gelten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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