Umbenennung zu Bachelor/Master & temporäre Quotenregelung für Medizinstudienplätze

Zusammenfassung

Das Gesetz ändert das Universitätsgesetz 2002: Es ersetzt die alten Begriffe Bakkalaureats und Magister durch Bachelor und Master, führt neue Grade ein und legt eine zweijährige Quote für Medizin‑Studienplätze (75 % österreichisch, 20 % EU, 5 % Nicht‑EU) fest.
einfache Mehrheit XXII 23.05.2006
Gesetz
Hochschulausbildung
Gesetzgebungsverfahren

Schwerpunkte

  • Alle Bezeichnungen „Bakkalaureats‑“ und „Magister‑“ werden durch die Begriffe Bachelor bzw. Master ersetzt.
  • Einführung neuer akademischer Grade: Bachelor (B…/BA), Master (M…/MA) und Diplom‑Ingenieur (DI/Dipl‑Ing.) mit entsprechenden Abkürzungen.
  • Universitäten dürfen Studiengänge in zehn Fachgruppen (z. B. Geistes‑, Ingenieur‑, Medizin‑ usw.) einrichten.
  • Doktoratsstudien müssen mindestens drei Jahre dauern; das Studium kann als „Doctor of Philosophy“ (PhD) bezeichnet werden.

Reden

9 Reden insgesamt

Pro
Contra
4:00 min
Einspruch BR; Universitätsgesetz 2002
2:19 min
Einspruch BR; Universitätsgesetz 2002
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
somes

Parteiübergreifend machen wir Demokratie transparent, verständlich und zugänglich.

Das Entwicklungsteam wird seit 03.11.2025 von Netidee gefördert.

Entwicklung

Socials

© 2026 somes - Verein für Demokratie und politische Transparenz.