Umweltförderung im Ausland: Flexible Kyoto‑Mechanismen & verbessertes Monitoring
abgestimmt am
22.10.2003
Zusammenfassung
Der Bericht empfiehlt, Österreichs Umweltförderung im Ausland flexibler zu gestalten, indem Kyoto‑Mechanismen genutzt und Förderquoten an die tatsächlichen Umweltauswirkungen gekoppelt werden. Zudem wird ein besseres Monitoring von EU‑kofinanzierten Bahnprojekten gefordert.
einfache MehrheitXXII22.10.2003
Bericht
Umwelt
Europäische Union
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
Post- und Fernmeldewesen
Schwerpunkte
Umweltförderungen im Ausland sollen flexiblere Kyoto‑Mechanismen (Joint Implementation und CDM) nutzen, weil sie pro Tonne CO₂ deutlich günstiger sind.
Die Förderquote soll von festen Prozentwerten hin zu einer variablen Staffelung wechseln, die sich nach den tatsächlichen Umweltauswirkungen auf Österreich richtet.
Die Pflicht zur Kofinanzierung materieller Projekte sollte überdacht werden, da sonst häufig nur Planungskosten gefördert werden.
Umsetzung von Maßnahmen, die CO₂‑Einsparungen für Österreich bringen, soll vermehrt an ausländische Behörden und Institutionen übertragen werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.