Zusammenfassung
Der Jahresbericht 2004 des Österreichischen Akkreditierungsrates beschreibt die wachsende Zahl privater Universitäten, die damit verbundenen Akkreditierungsverfahren und identifiziert Schwächen wie zu kurze Verfahrensfristen und ein zu enges Studienangebot.einfache Mehrheit XXII 14.02.2006
Bericht
Hochschulausbildung
Schwerpunkte
- Der private universitäre Sektor hat sich seit 2000 stark entwickelt: 23 Akkreditierungsverfahren wurden bis 2004 durchgeführt, neun Privatuniversitäten mit 83 Studiengängen akkreditiert.
- Die gesetzlich festgelegte Verfahrensdauer von sechs Monaten wird in der Praxis häufig überschritten, weil Anträge oft nachjustiert werden müssen.
- Es gibt keine Wartefrist für Wiederbeantragungen, sodass Institute nach einer Ablehnung sofort einen neuen Antrag stellen können – das erhöht den administrativen Aufwand.
- Viele Privatuniversitäten bieten nur ein sehr schmales Studienangebot, was die Erreichung einer kritischen Masse an Personal und Forschung erschwert.
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.