Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert die unzureichende Transparenz und fehlende Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei der Immobilienverwaltung der ÖBB‑Holding. Er fordert eine langfristige Immobilienstrategie, klare Dokumentationsstandards und ein stärkeres Vier‑Augen‑Prinzip.einfache Mehrheit XXIII 03.07.2008
Bericht
Schienentransport
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
- Es fehlt eine schriftlich festgelegte, langfristige Immobilienstrategie für die ÖBB‑Holding und ihre Tochtergesellschaften.
- Viele Liegenschaftsverkäufe und -vermietungen wurden ohne nachvollziehbare Kosten‑Nutzen‑Analysen durchgeführt.
- Die Besetzung der Geschäftsführung der ÖBB‑Immobilienmanagement‑Gesellschaft erfolgte ohne transparente Dokumentation und mit überhöhten Gehältern.
- Gutachter‑ und Beratungsaufträge wurden meist mündlich vergeben, ohne Vergleichsangebote einzuholen, was die Gefahr von Begünstigungen erhöht.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
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