Zusammenfassung
Der Bericht zeigt, dass der österreichische Tourismus 2005 stark wuchs – Umsatz +3,8 % und Gästeankünfte +3,1 % – und damit 8,7 % zum BIP beitrug. Gleichzeitig weist er strukturelle Probleme wie hohe Saisonabhängigkeit und Fachkräftemangel auf. Durch Förderprogramme (TOP‑Tourismus, ERP‑Kredite) sowie neue Rechtsvorschriften (z. B. EU‑Fluggastrechte) soll die Branche nachhaltig gestärkt werden.einfache Mehrheit XXIII 21.03.2007
Bericht
Sport
Tourismus
Schwerpunkte
- Der Tourismus bleibt eine Wachstumsmotorbranche: 2005 stiegen die Umsätze um 3,8 % auf 19,05 Mrd. EUR und die Gästeankünfte um 3,1 % auf 29,3 Mio.
- Die Branche trägt mit 8,7 % zum Bruttoinlandsprodukt bei und generiert über 21,5 Mrd. EUR an direkten und indirekten Wertschöpfungseffekten.
- Beschäftigung: 163 600 unselbstständige Arbeitsplätze (5,26 % aller Beschäftigten) – jedoch hohe Saisonabhängigkeit und ein Fachkräftemangel von rund 41 000 Stellen bis 2020.
- Rechtliche Neuerungen: seit Februar 2005 gilt die EU‑Fluggastrechte‑Verordnung (EG) Nr. 261/2004; seit 1. Nov 2004 ist ein neuer Rahmen‑Kollektivvertrag im Hotel‑ und Gastgewerbe in Kraft.
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