Baukultur 2006 – Verantwortung von Staat, Gemeinden und Bauherren
abgestimmt am
08.11.2007
Zusammenfassung
Der 2006er Baukultur‑Report zeigt, wie Staat, Kommunen und private Bauherren gemeinsam die Qualität des Bauens verbessern können. Er empfiehlt neue Qualitätsstandards, unabhängige Gestaltungsbeiräte, mehr Barrierefreiheit und Gender‑Mainstreaming sowie eine Neuausrichtung der Wohnbauförderung hin zu einer Baukultur‑Förderung.
einfache MehrheitXXIII08.11.2007
Bericht
Kunst
Baupolitik
Raumordnung
Kulturpolitik
Bauindustrie und öffentliches Bauwesen
Schwerpunkte
Öffentliche Auftraggeber sollen als Vorbilder Qualitätskriterien in allen Bauprojekten verankern und damit die Baukultur stärken.
Ein bundesweiter Bundesbeauftragter für Baukultur und regionale Gestaltungs‑ bzw. Ort‑Bild‑Beiräte sollen unabhängige Fachberatung sicherstellen.
Barrierefreies Planen und Bauen wird durch die ÖNORM B1600 gefördert; die Mehrkosten liegen bei maximal 1,8 % der Baukosten.
Gender‑Mainstreaming soll in allen Planungs‑ und Vergabeprozessen integriert werden, um geschlechtergerechte Gebäude zu schaffen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.