Zusammenfassung
Der Restitutionsbericht 2005/2006 beschreibt die Arbeit der Provenienzforschung, listet zahlreiche NS‑raubgekäufte Objekte auf und empfiehlt deren Rückgabe an die Erben, während er bei unklaren Fällen von einer Rückgabe abrät.einfache Mehrheit XXIII 12.10.2007
Bericht
Kunst
Museum
Kulturpolitik
öffentliches Eigentum
völkerrechtliche Verantwortlichkeit
Schwerpunkte
- Das Rückgabegesetz von 1998 verpflichtet die Bundesminister jährlich über alle erfolgten Restitutionen zu berichten.
- Die Kommission für Provenienzforschung koordiniert die Recherche in allen Bundesmuseen und -sammlungen und erstellt Dossiers zu jedem potenziell betroffenen Gegenstand.
- Im Berichtszeitraum 2005‑2006 wurden über 1000 Objekte als raubgutwürdig identifiziert und an die jeweiligen Erben zurückgegeben, darunter Bücher, Gemälde, Porzellan und technische Geräte.
- Der Beirat empfahl die Rückgabe in mehreren Sitzungen (z. B. 16. März 2005, 29. Juni 2005, 14. Dezember 2005, 29. März 2006, 28. Juni 2006, 8. November 2006).
Dokumente (PDFs)
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