Einrichtung familienorientierter Rehabilitation in Österreich
abgestimmt am
20.05.2010
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, ein Gesetzespaket zu erarbeiten, das in Österreich familienorientierte Rehabilitationseinrichtungen nach deutschem Vorbild ermöglicht. Ziel ist, die Versorgung schwerkranker Kinder und ihrer Familien zu verbessern und die aktuelle, komplexe Kostenübernahme‑Regelung zu vereinfachen.
einfache MehrheitXXIV20.05.2010
Entschließung
soziale Sicherheit
Schwerpunkte
Kinder und Jugendliche mit schweren chronischen Erkrankungen benötigen neben der medizinischen Behandlung auch psychologische Unterstützung für die ganze Familie.
In Deutschland gibt es bereits ein gesetzlich verankertes Modell (FOR), das klare Tagessätze für Kinder (122 €) und mitbetreute Familienmitglieder (75 €) vorsieht.
Österreich verfügt derzeit über kein spezialisiertes Reha‑Zentrum für Kinder, Jugendliche und deren Familien, sodass viele Patient*innen ins Ausland reisen müssen.
Die aktuelle Kostenübernahme‑Regelung in Österreich ist komplex: Bei angeborenen Erkrankungen übernehmen die Bundesländer, bei erworbenen Erkrankungen die Sozialversicherung – was zu Verzögerungen führt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.