Bekämpfung von Land Grabbing in Entwicklungsländern
abgestimmt am
06.12.2012
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die österreichische Bundesregierung auf, sich aktiv gegen moderne Formen des Landraubs – sogenanntes Land Grabbing – in Entwicklungsländern einzusetzen. Er verlangt die Ablehnung der von internationalen Organisationen vorgeschlagenen Leitlinien und betont das Menschenrecht auf Nahrung über Profitinteressen.
einfache MehrheitXXIV06.12.2012
Entschließung
Politik der Zusammenarbeit
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Die Bundesregierung soll aktiv gegen Land Grabbing vorgehen, sowohl national als auch international.
Die von FAO, IFAD, UNCTAD und der Weltbank vorgeschlagenen Leitlinien werden abgelehnt, weil sie das Problem nicht vollständig lösen.
Das Menschenrecht auf Nahrung wird als vorrangig gegenüber Energie‑ und Profitinteressen erklärt.
Der Antrag soll dem außenpolitischen Ausschuss zugewiesen werden, um die Umsetzung zu koordinieren.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.