Einschränkung von Regierungsinseraten auf reine Informationszwecke

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag verlangt, dass die Bundesregierung keine parteipolitischen Inserate mehr schaltet und nur noch reine Informationsanzeigen zulässt. Gleichzeitig soll ein Gesetzesentwurf klare Regeln für staatliche Öffentlichkeitsarbeit festlegen und deren Einhaltung vom Rechnungshof prüfen lassen.
einfache Mehrheit XXIV 07.12.2011
Entschließung
Exekutive
Politische Partei

Schwerpunkte

  • Die Bundesregierung soll künftig keine parteipolitischen Inserate mehr schalten; zulässig sind nur reine Informationsinserate, etwa zu Wahlrecht oder in Notfällen.
  • Ein Gesetzesentwurf soll festlegen, dass Inserate ausschließlich zum Zweck reiner Information im unbedingt notwendigen Ausmaß erlaubt sind.
  • Image‑Werbung von Bundesminister*innen mit Porträtfotos oder persönlichen Texten wird ausdrücklich verboten.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Druckkostenbeiträge der Bundesregierung müssen klar als solche gekennzeichnet werden.

Reden

7 Reden insgesamt

Pro
Contra
4:14 min
Bundesverfassungsgesetz über die Transparenz von Medienkooperationen sowie von Werbeaufträgen und Förderungen an Medieninhaber eines periodischen Mediums u.a. Ges.
1:54 min
Bundesverfassungsgesetz über die Transparenz von Medienkooperationen sowie von Werbeaufträgen und Förderungen an Medieninhaber eines periodischen Mediums u.a. Ges.
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