Schutz religiöser Minderheiten in Afghanistan – EU‑Aufruf
abgestimmt am
06.07.2011
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung und die EU auf, sich für den verstärkten Schutz religiöser Minderheiten in Afghanistan einzusetzen, nachdem diese stark diskriminiert und Opfer von Gewalt geworden sind.
einfache MehrheitXXIV06.07.2011
Entschließung
Menschenrechte
Europäische Union
Schwerpunkte
Religiöse Minderheiten in Afghanistan – darunter Baha'i, Sikhs, Hindus und Christen – sind massiver Diskriminierung, Gewalt und staatlicher Verfolgung ausgesetzt.
In den letzten Jahren kam es zu besonders schweren Vorfällen, z. B. dem Abriss eines Sikh‑Viertels 2009 und der Ermordung von christlichen Helfer*innen durch die Taliban im August 2010.
Die EU hat seit 2001 große Summen in den Wiederaufbau Afghanistans investiert und trägt damit eine besondere Verantwortung für die Menschenrechte im Land.
Der Nationalrat soll die Bundesregierung auffordern, in bilateralen Beziehungen und auf EU‑Ebene verstärkten Schutz für religiöse Minderheiten zu fordern und die afghanische Regierung zur Einhaltung internationaler Standards zu drängen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.