Geschlechtergerechte Prävention und Anerkennung von Berufskrankheiten
abgestimmt am
19.04.2012
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, dass geschlechtsspezifische Risiken im Arbeitsschutz stärker beachtet und die Liste anerkannter Berufskrankheiten erweitert wird, insbesondere für Frauen in Pflege, Gastgewerbe und Kinderbetreuung.
einfache MehrheitXXIV19.04.2012
Entschließung
Frau
Gesundheit
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Die Bundesregierung soll dem Nationalrat eine Vorlage vorlegen, die geschlechtsspezifische Risiken im Arbeitsschutz stärker berücksichtigt.
Prävention und arbeitsmedizinische Untersuchungen sollen auf frauendominierte Branchen wie Pflege, Gastgewerbe und Kinderbetreuung ausgeweitet werden.
Die Liste anerkannter Berufskrankheiten im ASVG soll um geschlechtsspezifisch relevante Erkrankungen (z. B. Wirbelsäulenschäden, Burn‑out) erweitert werden.
Eine Generalklausel soll eingeführt werden, die es ermöglicht, neue Berufskrankheiten flexibel zu erkennen und zu bewerten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.