Verbot von Plastiksackerln – Antrag auf EU‑Änderung der Verpackungsrichtlinie
abgestimmt am
17.05.2011
Zusammenfassung
Die Abgeordneten fordern den Bundesminister auf, sich für eine EU‑Änderung einzusetzen, die einzelnen Mitgliedsstaaten ein Verbot von Plastiksackerln erlaubt. Sie verweisen auf die Umweltbelastungen und internationale Beispiele von bereits bestehenden Verboten.
einfache MehrheitXXIV17.05.2011
Entschließung
Handel
Abfall
Industrie
Abfallwirtschaft
Europäische Union
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
Der Nationalrat soll den Minister auffordern, auf EU‑Ebene eine Änderung der Verpackungsrichtlinie zu initiieren, die ein Verbot von Plastiksackerln ermöglicht.
Plastiksackerln werden weltweit in enormer Menge produziert, nur kurz genutzt und landen anschließend häufig als Umwelt‑ oder Deponie‑Müll.
Die Herstellung von Plastiksackerln verbraucht wertvolle Ressourcen wie Erdöl, Energie und Wasser und trägt zur Klimabelastung bei.
Mehrere Länder (z. B. Australien, China, Spanien) sowie zahlreiche US‑Städte haben bereits Verbote für Plastiksackerln eingeführt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.