Studie zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns
abgestimmt am
15.06.2011
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, eine Studie zur Verbreitung von Niedriglöhnen unter 7,50 € brutto pro Stunde zu erstellen und damit die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zu begründen.
einfache MehrheitXXIV15.06.2011
Entschließung
Einkommen
Verwaltung und Entlohnung des Personals
Schwerpunkte
Die Regierung soll eine Studie beauftragen, die ermittelt, wie viele Beschäftigte in Österreich weniger als 7,50 € brutto pro Stunde verdienen.
Die Studie muss nach Branche, Berufsfeld, Beschäftigungsstatus und dem Anteil von Arbeitnehmer*innen ohne Kollektivvertrag aufschlüsseln.
Ergebnisse der Studie sind bis Ende 2011 dem Nationalrat vorzulegen, um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zu begründen.
Der vorgeschlagene Mindestlohn von 7,50 € brutto pro Stunde entspricht etwa 1 300 € brutto pro Monat und soll ein existenzsicherndes Einkommen gewährleisten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.