Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert den Bundesminister auf, das Problem unsicherer Babypuder‑Dosen dem Produktsicherheitsbeirat zu übergeben, damit sichere Verschlüsse empfohlen werden. Das BfR‑Gutachten sieht ein Verbot oder sichere Verpackungen vor, weil das Einatmen von Pulver schwere Lungenschäden verursachen kann.einfache Mehrheit XXIV 30.11.2011
Entschließung
Handel
Industrie
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
- Babypuder kann von Kindern eingeatmet werden und dabei schwere Lungenschäden verursachen.
- Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt ein Verbot oder sichere Verschlüsse für Babypuder‑Dosen.
- Zwischen 1979 und 2008 wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz 113 Unfälle mit eingeatmetem Babypuder dokumentiert.
- Der Antrag bittet den Bundesminister, das Thema dem Produktsicherheitsbeirat zur Prüfung zuzuweisen, damit Empfehlungen für sichere Verpackungen erarbeitet werden können.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.