Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine sofortige Erhöhung des psychotherapeutischen Kostenzuschusses und eine langfristige gesamtvertragliche Lösung, weil die aktuelle Versorgung stark unzureichend ist und hohe volkswirtschaftliche Kosten verursacht.einfache Mehrheit XXIV 20.06.2012
Entschließung
Gesundheit
Schwerpunkte
- Der aktuelle Versorgungsgrad für Psychotherapie liegt bei nur 0,8 % der Bevölkerung, obwohl mindestens 2 % einen Behandlungsbedarf haben.
- Der seit 1992 unveränderte Kassenzuschuss von 21,80 € ist inflationsbereinigt zu niedrig; viele Patient*innen zahlen mindestens 60 € Selbstbehalt pro Stunde.
- Unbehandelte psychische Erkrankungen verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten (ca. 2,8 Mrd. €) durch Frühpensionierungen, lange Krankenstände und Klinikaufenthalte.
- Der Antrag fordert den Bundesminister für Gesundheit auf, den Kostenzuschuss sofort an den Verbraucherpreisindex für Gesundheitspflege anzupassen und langfristig eine gesamtvertragliche Lösung für psychotherapeutische Leistungen zu schaffen.
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