Verbot der Schiefergasförderung (Fracking) in Österreich
abgestimmt am
05.07.2012
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein komplettes Verbot der Schiefergasförderung in Österreich, weil das Fracking‑Verfahren Umwelt und Wasser gefährdet und die Energiewende behindert.
einfache MehrheitXXIV05.07.2012
Entschließung
Bergbau
Energie
Schwerpunkte
Die OMV plant im Weinviertel Probebohrungen für Schiefergas, die mit dem umstrittenen Fracking‑Verfahren verbunden sind.
Fracking kann das Grundwasser mit aggressiven Säuren, giftigen Korrosionsschutzmitteln und Bioziden verunreinigen und verursacht hohe CO₂‑Emissionen.
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, im Namen des Bundes als Eigentümer der ÖIAG gegen das Schiefergasprojekt einzutreten und ein Verbot gesetzlich zu verankern.
Die aktuelle Rechtslage (Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz) schließt Schiefergas‑Exploration aus, wodurch eine Gesetzeslücke besteht, die geschlossen werden soll.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.