Beibehaltung der 41. Wochenstunde für Soldaten

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag verlangt die Beibehaltung der 41. Wochenstunde für Soldaten, weil ihr Wegfall zu einem Lohnverlust von bis zu 5,6 % und zu hohen Überstundenkosten führen würde.
einfache Mehrheit XXIV 08.03.2012
Entschließung
Verteidigung
öffentlicher Dienst
öffentliche Verwaltung

Schwerpunkte

  • Der Wegfall von § 48 Abs. 6 BDG würde zu einem Lohnverlust von bis zu 5,6 % des Bruttolohns eines Soldaten führen.
  • Die Abschaffung der 41. Wochenstunde würde zusätzliche Überstunden von rund 28 000 h pro Monat erfordern, was Kosten von etwa 6,7 Mio. € jährlich verursacht.
  • Zusammen ergeben die Einsparungen durch Wegfall der 41. Wochenstunde und des Überstundenbudgets rund 22,7 Mio. € pro Jahr – ein Betrag, den die Regierung laut Antrag nicht auf Kosten der Soldaten erzielen sollte.
  • Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung, insbesondere den Bundeskanzler und den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport, sich für die Beibehaltung der 41. Wochenstunde einzusetzen.

Eingebracht von

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