Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag kritisiert die ÖBB‑Tarifreform von Juli 2012, weil sie die Preise für Vorteilscard‑Inhaber um über 20 % erhöht und den Doppelrabatt abgeschafft hat. Er fordert ein transparentes, einfaches und stammkunden‑orientiertes Tarifsystem und schlägt vor, die Zuständigkeit an den Verkehrsausschuss zu übertragen.einfache Mehrheit XXIV 06.03.2013
Entschließung
Preis
Schienentransport
Schwerpunkte
- Die Juli‑2012‑Tarifreform hat die Preise für Einzelfahrkarten erhöht und das Tarifsystem vereinfacht, jedoch die Vorteile für Vorteilscard‑Inhaber stark reduziert.
- Durch den Wegfall des Minimax‑Vorteilscard‑Tickets entfiel der Doppelrabatt, wodurch die Fahrpreise für Stammkunden um über 20 % stiegen.
- Stammkunden, die regelmäßig mit der Bahn fahren und damit umweltfreundliche Mobilität unterstützen, sollten für ihr Verhalten belohnt statt bestraft werden.
- Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung und die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie auf, ein transparentes, einfaches und stammkunden‑orientiertes Tarifsystem zu schaffen und ggf. das Eisenbahn‑ bzw. Eisenbahnbeförderungsrecht anzupassen; die Zuständigkeit soll an den Verkehrsausschuss übergeben werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.