Kostenreduktion und Aufnahme der HPV‑Impfung in die Sozialversicherung
abgestimmt am
06.12.2012
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, die Kosten der HPV‑Impfung zu senken und die Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 15 Jahren über das Sozialversicherungssystem zu finanzieren.
einfache MehrheitXXIV06.12.2012
Entschließung
Gesundheit
soziale Sicherheit
Schwerpunkte
Der Antrag fordert eine deutliche Kostenreduktion der HPV‑Impfung und deren Kostenübernahme im Sozialversicherungssystem für Kinder von 9 bis 15 Jahren.
HPV ist weit verbreitet; die Typen 16 und 18 verursachen über 70 % der Gebärmutterhalskrebserkrankungen, weshalb eine Impfung ein wichtiges Präventionsinstrument darstellt.
Die komplette dreiteilige Impfung kostet derzeit etwa 624 € pro Person und wird aktuell nicht von den Sozialversicherungsträgern übernommen.
Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst soll gemeinsam mit dem Gesundheitsminister und der pharmazeutischen Industrie eine Initiative zur Kostenreduktion starten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.