Reform des Zivildienstes – kürzerer Dienst, bessere Bezahlung und Anrechenbarkeit von Freiwilligenjahren
abgestimmt am
04.07.2013
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate, die Möglichkeit einer freiwilligen Verlängerung um bis zu sechs Monate mit einer Vergütung von 1 400 € brutto, die Einführung eines bezahlten freiwilligen Sozialjahres, das auf den Zivildienst angerechnet werden kann, sowie die Angleichung der Arbeitsbedingungen an die von Sozial‑ und Gesundheitsberufen.
einfache MehrheitXXIV04.07.2013
Entschließung
Zivildienst
Schwerpunkte
Der verpflichtende Zivildienst wird von neun auf sechs Monate verkürzt.
Zivildienstleistende können den Dienst freiwillig um bis zu sechs Monate verlängern; die Verlängerung wird mit 1 400 € brutto kollektivvertraglich vergütet.
Ein bezahltes freiwilliges Sozialjahr (1 400 € brutto für ein Jahr) wird eingeführt und kann als Zivildienst angerechnet werden.
Erfahrungen aus dem Zivildienst sollen für einschlägige Studien und Ausbildungen (z. B. Sozialarbeit, Psychologie) anrechenbar sein.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.