Einführung einer 1‑Euro‑GmbH zur Förderung von Jungunternehmern
abgestimmt am
12.06.2013
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Einführung einer 1‑Euro‑GmbH, um die Unternehmensgründung zu vereinfachen und insbesondere jungen Menschen den Einstieg in die Selbständigkeit zu erleichtern.
einfache MehrheitXXIV12.06.2013
Entschließung
Bürgerliches Recht
Schwerpunkte
Die Zahl der Firmengründungen in Österreich sinkt seit mehreren Jahren, 2012 wurden nur etwa 27 200 neue Unternehmen registriert.
Im World‑Bank‑Ranking „Doing Business“ liegt Österreich bei der Unternehmensgründung auf Platz 134 von 185 Ländern, weil acht Amtswege und 28 Arbeitstage nötig sind.
Der Antrag schlägt vor, eine GmbH mit einem Euro Stammkapital zu ermöglichen, um die Gründungsbarriere zu senken und junge Gründer zu fördern.
Ein ähnliches Modell funktioniert bereits in Italien, wo seit diesem Jahr Start‑Up‑GmbHs mit einem Euro Stammkapital gegründet werden können.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.