Verlängerung der Übergangsfristen für rumänische und bulgarische Arbeitskräfte
abgestimmt am
04.07.2013
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung, auf EU‑Ebene Verhandlungen aufzunehmen, um die Übergangsfristen für die Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für Rumänien und Bulgarien zu verlängern. Die Antragsteller verweisen auf den starken Anstieg ausländischer Arbeitskräfte seit 2011 und die damit verbundenen Sorgen über steigende Arbeitslosigkeit und Schwarzarbeit.
einfache MehrheitXXIV04.07.2013
Entschließung
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
Seit 2011 ist die Zahl der Beschäftigten aus den neuen EU‑Staaten von 55 000 auf 128 000 gestiegen.
Die Arbeitslosigkeit in Österreich hat im April 2013 353 120 Personen erreicht, wobei die Zahl der ausländischen Arbeitslosen um 14,3 % zugenommen hat.
Experten erwarten ab Januar 2014 einen zusätzlichen Zustrom von bis zu 180 000 Arbeitskräften pro Jahr aus Rumänien und Bulgarien, was das Risiko von Schwarzarbeit erhöht.
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, in EU‑Verhandlungen eine Verlängerung der Übergangsfristen für Rumänien und Bulgarien zu erreichen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.