Zusammenfassung
Die Abgeordneten fordern ein eigenständiges Anti‑Mobbing‑Gesetz und bitten die Bundesregierung, dem Nationalrat einen Gesetzentwurf vorzulegen. Sie betonen die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden von Mobbing in Arbeit, Bildung und Online‑Umfeld.einfache Mehrheit XXIV 05.07.2013
Entschließung
Strafrecht
Schwerpunkte
- Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, dem Nationalrat einen Gesetzentwurf für ein Anti‑Mobbing‑Gesetz vorzulegen.
- Mobbing wird als systematisches, wiederholtes Schikanieren definiert, das in Arbeit, Bildung, Vereinen und online vorkommt und zu schweren gesundheitlichen Folgen führen kann.
- Derzeit gibt es kein eigenständiges Anti‑Mobbing‑Gesetz; bestehende Schutzvorschriften sind zersplittert und decken das Problem nicht umfassend ab.
- Statistiken zeigen, dass rund 93 000 Erwerbstätige (2,4 %) von Mobbing betroffen sind, was erhebliche volkswirtschaftliche Kosten verursacht.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.