Finanzierung von Vorziehprofessuren an österreichischen Universitäten
abgestimmt am
09.07.2009
Zusammenfassung
Der Nationalrat fordert den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung auf, jährlich €30 Mio. von 2009 bis 2012 zusätzlich bereitzustellen, um Vorziehprofessuren an österreichischen Universitäten zu finanzieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit und die Rahmenbedingungen für Studierende zu verbessern.
einfache MehrheitXXIV09.07.2009
Entschließung
Hochschulausbildung
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
Der Nationalrat beantragt, dem Bundesminister für Wissenschaft und Forschung jährlich zusätzlich €30 Mio. für die Jahre 2009‑2012 bereitzustellen, um Vorziehprofessuren und weitere Hochschullehrstellen zu finanzieren.
Ziel ist, das Budget des tertiären Bildungssektors bis spätestens 2020 auf 2 % des BIP zu erhöhen.
Vorziehprofessuren dienen der Förderung von Forschungsschwerpunkten und werden zunächst aus Mitteln des Rates für Forschung und Technologieentwicklung gezahlt, später von den Universitäten weiterfinanziert.
Ein Beispiel ist die Medizinische Universität Graz, die im betreffenden Jahr drei Vorziehprofessuren in den Bereichen Neurotraumatologie, Neuropharmakologie und Biostatistik erhielt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.