GVO‑freie Fütterung als Kriterium für das AMA‑Gütesiegel

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert, dass GVO‑freie Fütterung ein verpflichtendes Kriterium für das AMA‑Gütesiegel wird, weil Verbraucher derzeit nicht erkennen können, ob Fleisch, Milch oder Eier aus gentechnisch gefütterten Tieren stammen.
einfache Mehrheit XXIV 12.12.2012
Entschließung
Tierschutz
Tiermedizin
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Schwerpunkte

  • Das aktuelle AMA‑Gütesiegel enthält keine Vorgabe, dass das Tierfutter GVO‑frei sein muss; daher dürfen GVO‑Futtermittel weiterhin verwendet werden.
  • Verbraucher können nicht erkennen, ob Fleisch, Milch oder Eier aus GVO‑gefütterten Tieren stammen, weil eine verpflichtende Kennzeichnung fehlt.
  • Laut Greenpeace werden jährlich rund 90 000 t gentechnisch verändertes Soja an AMA‑zertifizierte Rinder und Schweine verfüttert, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung das Gütesiegel mit GVO‑freier Produktion verbindet.
  • Der Antrag verlangt, dass die Ministerien für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sowie für Land‑ und Forstwirtschaft gemeinsam festlegen, dass GVO‑freie Fütterung ein Kriterium für das AMA‑Gütesiegel wird.
Relevante Medienberichte
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