Beibehaltung der österreichischen Gentechnik‑Anbauverbote

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert, dass Österreich seine Anbauverbote für die gentechnisch veränderten Maislinien MON 810 und T25 beibehält, die EU‑Kommission zum Rückzug drängt und das Vorsorgeprinzip bei Gentechnik‑Entscheidungen stärker berücksichtigt.
einfache Mehrheit XXIV 06.12.2011
Entschließung
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Schwerpunkte

  • Die Bundesregierung soll die bestehenden Gentechnik‑Anbauverbote verteidigen und alle Rechtsmittel bis zum EuGH ausschöpfen, um ein Wiederauflegen von gentechnisch verändertem Saatgut in Österreich zu verhindern.
  • Die EU‑Kommission wird am 2. März 2009 im Umweltministerrat erneut versuchen, die österreichischen Verbote aufzuheben – der Antrag fordert konsequenten Widerstand dagegen.
  • Wissenschaftliche Studien zeigen, dass MON 810 negative Auswirkungen auf Nichtziel‑Organismen, die Bodengesundheit und die Entstehung von Resistenzen gegen das Bt‑Toxin hat.
  • Die EFSA wird kritisiert, weil sie bislang keine unabhängige Risikobewertung durchgeführt hat und das Vorsorgeprinzip vernachlässigt.

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Pro
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1:38 min
Beibehaltung der österreichischen Gentechnik-Anbauverbote
3:25 min
Beibehaltung der österreichischen Gentechnik-Anbauverbote
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