Der Entschließungsantrag fordert eine flächendeckende, kostenfreie Telefonhotline, über die blinde und sehbehinderte Menschen Informationen zu Medikamenten erhalten können, basierend auf einem erfolgreichen Tirol‑Pilotprojekt.
einfache MehrheitXXIV18.11.2009
Entschließung
Apotheke
Mensch mit Behinderung
Post- und Fernmeldewesen
Schwerpunkte
In Österreich leben rund 318 000 Menschen mit dauerhafter Sehbeeinträchtigung, die keinen barrierefreien Zugang zu den Beipackzetteln von Medikamenten haben.
Ein Pilotprojekt in Tirol (2007) hat gezeigt, dass eine telefonische Arzneimittel‑Hotline von ausgebildeten Apothekern gut funktioniert und von Betroffenen geschätzt wird.
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, eine kostenfreie, österreichweite Servicenummer für Medikamenteninformationen einzurichten.
Zur Umsetzung soll das Thema dem Gesundheitsausschuss zugewiesen werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.