Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Einrichtung einer „Bilanzpolizei“, die nach deutschem Vorbild Unternehmensabschlüsse prüft, um den Anlegerschutz zu stärken. Die Kosten von etwa 1 Million Euro pro Jahr sollen je zur Hälfte vom Staat und von börsennotierten Unternehmen getragen werden.einfache Mehrheit XXIV 21.04.2009
Entschließung
Finanzwesen
Schwerpunkte
- Ziel ist die Einrichtung einer Bilanzpolizei, die Unternehmensabschlüsse stichprobenartig prüft und Unregelmäßigkeiten verhindert.
- Die Bilanzpolizei soll als zweiter Spruchkörper innerhalb der Qualitätskontrollbehörde (QKB) nach dem deutschen Vorbild (DPR + BaFin) organisiert werden.
- Bei festgestellten Bilanzfehlern muss das Unternehmen den Fehler öffentlich machen, was zu Kursverlusten und Reputationsschäden führen kann.
- Die jährlichen Kosten werden mit etwa 1 Million Euro veranschlagt, je zur Hälfte vom Staat und von börsennotierten Unternehmen getragen.
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.