Kostenübernahme für den Combined Test im Mutter‑Kind‑Pass
abgestimmt am
18.11.2009
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt, dass der Staat die Kosten des Combined Tests – ein frühes, nicht‑invasives Screening zur Erkennung von Chromosomenanomalien und Herzfehlern – im Rahmen des Mutter‑Kind‑Passes übernimmt.
einfache MehrheitXXIV18.11.2009
Entschließung
Gesundheit
Familienleistungsausgleich
Schwerpunkte
Der Antrag fordert die vollständige Kostenübernahme des Combined Tests im Mutter‑Kind‑Pass durch den Staat.
Der Combined Test ermöglicht bereits in der 11.‑13. Schwangerschaftswoche eine präzise Risikoabschätzung für Chromosomenanomalien und Herzfehler.
Derzeit müssen Eltern die Untersuchungskosten von rund 170 € selbst tragen, weil sie nicht im Mutter‑Kind‑Pass enthalten ist.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die flächendeckende Kostenübernahme betragen etwa 13 Million € pro Jahr.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.