Einführung getrennter Klassen für Migrantenkinder

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, getrennte Klassen für Kinder mit Migrationshintergrund einzuführen, um deren Sprachkenntnisse zu fördern, bevor sie regulären Unterricht besuchen. Er beruft sich auf hohe Anteile nicht‑deutscher Muttersprachen in vielen Schulen, besonders in Wien.
einfache Mehrheit XXIV 10.04.2013
Entschließung
Primarstufe
ausländischer Staatsangehöriger

Schwerpunkte

  • In vielen österreichischen Schulen, besonders in Wien, haben bis zu 93 % der Schülerinnen und Schüler nicht‑deutsche Muttersprache.
  • Der Antrag sieht vor, die Sprachkenntnisse von Kindern vor Schulbeginn zu prüfen und bei Bedarf in separate Sprachförderklassen zu schicken.
  • Ziel ist es, den Anteil nicht‑deutscher Muttersprachen in regulären Klassen auf maximal 30 % zu begrenzen, um die Unterrichtsqualität zu sichern.
  • Die Bundesregierung soll gesetzliche und organisatorische Voraussetzungen schaffen, damit getrennte Klassen nach dem finnischen Modell eingeführt werden können.
Relevante Medienberichte
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