Der Entschließungsantrag fordert, die Meningokokken‑Impfung für Kinder sofort kostenfrei anzubieten, weil die Bakterien schwere Erkrankungen verursachen und häufig von Jugendlichen übertragen werden.
einfache MehrheitXXIV20.05.2010
Entschließung
Gesundheit
junger Mensch
Familienleistungsausgleich
Schwerpunkte
Meningokokken verursachen schwere Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, die zu Hirnhautentzündung, Blutvergiftung und Todesfällen führen können.
Ein Drittel der Teenager trägt den Erreger im Nasen‑Rachen‑Raum, ohne selbst krank zu werden, und kann andere anstecken.
Der Antrag fordert, die Meningokokken‑Impfung sofort in den kostenfreien Impfplan aufzunehmen, um Infektionen zu verhindern.
Die Maßnahme stützt sich auf den Strategiebericht zum Bundesfinanzrahmengesetz 2009‑2013, der ein Kinderimpfprogramm nach WHO‑Empfehlungen vorsieht.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.