Entschließungsantrag: Maßnahmen gegen Kindersklaverei

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert die österreichische Regierung auf, weltweit gegen Kindersklaverei vorzugehen, indem er die Definition von Sklaverei erweitert, internationale Zusammenarbeit stärkt und Schutz‑ sowie Präventionsmaßnahmen einführt.
einfache Mehrheit XXIV 29.01.2010
Entschließung
Strafrecht
Menschenrechte
internationales Arbeitsrecht

Schwerpunkte

  • Das österreichische Strafgesetzbuch (§ 104) sieht bereits Freiheitsstrafen von zehn bis zwanzig Jahren für Sklavenhandel vor, doch der Antrag fordert eine Erweiterung der Definition, um moderne Formen wie Kinderarbeit und Zwangsprostitution einzubeziehen.
  • Die Bundesregierung soll die Menschenrechte und die Würde von Sklavereibetroffenen vorrangig schützen und dabei besonders die speziellen Rechte von Kindern berücksichtigen.
  • Es wird gefordert, die Ursachen von Kinderarbeit – Armut, Arbeitslosigkeit, Ungleichheit und Diskriminierung – international stärker zu untersuchen und wirksam zu bekämpfen.
  • Die Informationsgrundlagen über Kinderarbeit sollen erweitert und verbessert werden, um gezieltere Maßnahmen zu ermöglichen.

Eingebracht von

Reden

12 Reden insgesamt

Pro
Contra
2:13 min
Maßnahmen gegen Kindersklaverei
4:14 min
Maßnahmen gegen Kindersklaverei
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