Maßnahmen gegen überlange Arbeitszeiten und für mehr Beschäftigung
abgestimmt am
15.06.2011
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert den Minister auf, bis 1. Jänner 2010 Maßnahmen zur Reduktion überlanger Arbeitszeiten und zur Schaffung neuer Jobs vorzulegen, darunter höhere Überstundenzuschläge, ein Verbot von All‑In‑Verträgen und klare Regeln für Zeitguthaben.
einfache MehrheitXXIV15.06.2011
Entschließung
Arbeitsrecht
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
Erhöhung der Zuschläge für Mehr‑ und Überstunden um 50 % und gleichzeitige Abschaffung der steuerlichen Begünstigung für die ersten zehn Überstunden.
Vereinheitlichung der Begriffe „Mehr‑“ und „Überstunden“ im Arbeitszeitgesetz, inklusive einheitlicher Regelungen zu Zuschlägen und Durchrechnungszeiträumen.
Klare gesetzliche Begrenzung der Durchrechnungszeiträume, um das Verfallen von Zeitguthaben zu verhindern und die Auszahlung von Überstunden zu regeln.
Verbot von All‑In‑Verträgen, um Missbrauch und Ausbeutung zu verhindern und eine gerechtere Verteilung hochdotierter Arbeit sicherzustellen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.