Studie zum Abfluss von Sozialversicherungsgeldern ins Ausland
abgestimmt am
09.07.2010
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine zehnjährige Studie zum Abfluss von österreichischen Sozialversicherungsgeldern ins Ausland, um Ursachen des Gesundheitstourismus, den finanziellen Schaden von rund 200 Mio. € und den Verlust heimischer Arbeitsplätze zu erfassen.
einfache MehrheitXXIV09.07.2010
Entschließung
soziale Sicherheit
Schwerpunkte
Der Bundesminister für Gesundheit soll zusammen mit dem Wirtschafts‑ und Familienministerium eine Studie über den Abfluss von Sozialversicherungsgeldern ins Ausland beauftragen.
Die Studie soll die Gründe für Auslandsbehandlungen untersuchen – plötzliche Erkrankungen, genehmigte oder nicht genehmigte Leistungen.
Erfasst werden sollen der jährliche Kaufkraftabfluss (ca. 200 Mio. €) und der Verlust heimischer Arbeitsplätze im Gesundheits‑ und Handelssektor.
Die Ergebnisse sollen dem Gesundheitsausschuss übermittelt werden, um mögliche Gegenmaßnahmen zu prüfen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.