Beitritt Österreich zur Europäischen Organisation für astronomische Forschung (ESO)
abgestimmt am
26.02.2009
Zusammenfassung
Österreich tritt der ESO bei, zahlt einen Sonderbeitrag von 24,1 Mio. € (davon mindestens 75 % in Geld über 15 Jahre) und leistet Sachbeiträge im Wert von bis zu 6,025 Mio. €, erhält Beobachterstatus und später Vollmitgliedschaft sowie Zugang zu Forschungsprojekten.
einfache MehrheitXXIV26.02.2009
Andere
Wissenschaften
internationales Abkommen
diplomatische Beziehungen
parlamentarische Immunität
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
Österreich wird Mitglied der ESO und damit Vertragspartei des Übereinkommens sowie des Protokolls über Vorrechte und Immunitäten.
Österreich zahlt einen Sonderbeitrag von insgesamt 24,1 Mio. €; mindestens 75 % (18,075 Mio. €) werden in Geld über 15 Jahre (2009‑2023) in jährlichen Raten geleistet.
Bis zu 6,025 Mio. € können als Sachbeiträge erbracht werden: (i) mathematische Algorithmen und Software für ELT‑Adaptive‑Optik (2,225 Mio. €), (ii) Software‑Module zur Datenreduktion (1,600 Mio. €) und (iii) Reinräume für die neue ESO‑Hauptquartierserweiterung (2,200 Mio. €).
Der Jahresbeitrag für 2008 beträgt 1,5 Mio. €; ab 2009 wird er auf etwa 3 Mio. € pro Jahr festgesetzt (nach den Bestimmungen des Übereinkommens).
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.