Übereinkommen zur Errichtung des Internationalen Zentrums für Interreligiosen und Interkulturellen Dialog
abgestimmt am
06.07.2012
Zusammenfassung
Der Vertrag gründet ein internationales Zentrum in Wien, das den interreligiösen und interkulturellen Dialog fördern soll. Es hat eigene Organe, wird von Mitgliedsstaaten finanziert und tritt 60 Tage nach Unterzeichnung in Kraft.
einfache MehrheitXXIV06.07.2012
Andere
namentliche Abstimmung
internationales Abkommen
diplomatische Beziehungen
Schwerpunkte
Das Zentrum wird als internationale Organisation mit eigener Rechtspersönlichkeit gegründet und hat Sitz in Wien, Österreich.
Ziele: Förderung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs, Stärkung von Menschenwürde und Menschenrechten, Bekämpfung von Diskriminierung sowie Unterstützung von Frieden, Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung.
Der Rat der Vertragsparteien wählt das Direktorium, legt das Jahresbudget fest, bestimmt die Finanzordnung und entscheidet über Aufnahme neuer Mitglieder und Beobachter.
Das Direktorium besteht aus bis zu zwölf Mitgliedern, die die fünf Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus) vertreten – mindestens ein Vertreter pro Religion.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.