Nabucco‑Abkommen – Rahmenvertrag für die transnationale Erdgas‑Pipeline
abgestimmt am
10.12.2009
Zusammenfassung
Das Nabucco‑Abkommen von 2009 regelt den Bau einer 3 300 km langen Erdgas‑Pipeline von der Türkei nach Österreich und legt die Zusammenarbeit, Kapazitätsvergabe und einheitliche Tarife für die beteiligten Staaten fest.
einfache MehrheitXXIV10.12.2009
Andere
Energie
internationales Abkommen
Schwerpunkte
Die Vertragsstaaten geben politische Unterstützung und verpflichten sich zur Zusammenarbeit bei Planung, Bau und Betrieb der Nabucco‑Pipeline.
50 % der maximalen jährlichen Transportkapazität (max. 15 Mrd. m³) werden den Gesellschaftern zugeteilt; die restliche Kapazität wird über ein transparentes Open‑Season‑Verfahren vergeben.
Ein einheitliches Tarifsystem berechnet monatliche Kapazitätszahlungen nach Volumen, Entfernung und Laufzeit, wobei Steuern separat erhoben werden.
Die Vertragsstaaten sichern nicht‑diskriminierenden Zugang zu bestehenden Pipelines und verpflichten sich, keine zusätzlichen Projekt‑Steuern zu erheben.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.